Manege , Moskau

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Manege (Moskau)

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Die Manege (russisch Манеж) ist einer der größten kulturellen Austellungskomplexe in Moskau und wird seit 1957 für wechselnde Ausstellungen und Kunstmessen, häufig mit internationaler Bedeutung genutzt, zählt zum historischen Zentrum Moskaus und grenzt an den Kreml  1 .

1817 wurde die Manege Paradehalle der Offiziersreitschule zur Ehrung des Sieges über Napoleons im Jahre 1812 erbaut und wurde am 12. November 1817 durch Zar Alexander I. mit im Rahmen des 5 Jahresfeier des Sieges mit einer Parade eingeweiht. Die militärische Nutzung für eine komplette Kompanie von 2000 Mann und gleichzeitige Reitervorführungen führten zu einem für darmaligen Zeit sehr große Ausmaße von 170 mal 45 Meter und wurden von dem spanischen Ingenieur und russischem General Augustin de Béthencourt y Molina (1758-1824) mit einer säulenlosen, bis dahin beispiellosen Dachkonstruktion, als eine kühne Ingenieursleistung konstruiert. Um die Halle rechtzeitg zum Jubiläum fertigzustellen, wurde sie in einer Rekordzeit von nur 6 Monate errichtet.

1823 bis 1835 wurde das Gebäude im klassizistische Stil vom französichen Architekten Ossip Ivanovitch Bovet (Beauvais) (1784-1834) umgestaltet, der die Leitung mehrerer Städtebauprojekten, so auch die des Manege-Platzes hatte, um die Lücken von dem Stadbrandes von 1812 zu schließen, der von Moskauer selbst gelegt wurde um Napoléon Bonaparte abzuwehren.

In den 1830er mußte die Dachkonstruktion der säulenlosen Paradehalle aus statischen Gründen doch mit Stützen in der Halle verstärkt werden.

Bereits seit 1831 wird die Manege für Ausstellungen und Messen auch zivil genutzt, 1872 für die Polytechnische Ausstellung, für Konzerte oder 1867 für einen Ball mit 12.000 Gästen. Nach der Oktoberrevolution 1917 wird sie von der Regierung als Garage benutzt.

1957 wird sie wieder für öffentliche Ausstellungen und Veranstalltungen genutzt. 1962 ist im Zuge restriktiver Kulturpolitik bei der Geschichte der russischen Literatur ist vom einem Manege-Skandal die Rede.

1997 wird zur 850-Jahrsfeier Moskaus die Manege restauriert, aber auch an ihr und unter dem dem Manege-Platz wird ein unterirdischen Luxus-Einkaufszentrum ("Ochotny Rjad") erreichtet, welches die Moskauer ebenfalls Manege nennen, die Halle wird weiter für Kunst-, Kultur- und andere Austellungen und Veranstalltungen genutzt.

31. August tötet die Explosion eines Sprengsatz im "Ochotny Rjad"-Einkaufszentrum einen Mensch und verletzt 40. Zum Anschlag bekennt sich am 2. September eine Dagestanische Befreiungsarmee.

22. August 2003 wird ein politisches Forum zur Russischen Präsidentschaftswahl in der Manege noch vor dem offziellem Wahlkampfstart veranstaltet. Alle 27 Parteien konnten im direkten Vergleich ihre Kräfte messen und unterzeichneten einen Vertrag "Wahlen 2003", der alle Parteien mit einige Richtlinien zu einem fairen Wahlkampf binden soll.

Am 14. März 2004 geriet die Manege zeitgleich mit den ersten Ergebnissen der Russischen Präsidentschaftswahl komplett in Brand, zwei Feuerwehrmänner wurden von einem zusammenbrechenden Dachteil erschlagen. Die Behörden nannten bereits während des Brandes einen Kurzschluß als Ursache, dagegen vermutete die Moskauer Presse Brandstiftung. Sie erinnerte daran, das eine Investorengruppe, die von Bürgern kritisiert wird, die historisch bedeutsame Manege durch einen Neubau mit Tiefgarage ersetzen will. Diese Gruppe legte auch ein Gutachten vor, das vorgibt der hölzerne Dachstuhl der 186 Jahre alte Manege sei einsturz- und brandgefährdet. Auch der Moskauer Bürgermeister Juri Luschkow befürworte den Neubau.

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